Jul.09th,2010 - Aug.07th,2010
Funken
Studenten von Prof. Paco Knöller (HfK Bremen)


Conor Gilligan, Tobias Heine, Timo Herbst, Janine Klank, Judith Rau, Hannah Regenberg, Matthias Ruthenberg, Norman Sandler, Sebastian Schneider, Bo Su und Anna Roberta Vattes

In diesem Sommer präsentiert die Galerie en passant unter dem Titel „FUNKEN“ eine Gastausstellung mit Arbeiten von Studierenden der Klasse von Prof. Paco Knöller der Hfk Bremen.
Angeregt wurde das Projekt durch Norman Sandler, der seit 2007 Mitglied der Galerie und seit 2008 Student in der Klasse von Paco Knöller ist.

Die ausgestellten Arbeiten der insgesamt 11 Künstlerinnen und Künstler reichen von Zeichnung, Malerei, Skulptur bis zu Installation und Video.

Innerhalb der Klasse steht vor allem die Auseinandersetzung mit der bildnerischen Arbeit, prozessualem Denken und der eigenen Wahrnehmung im Vordergrund. Die Studierenden thematisieren in ihren Arbeiten Reduktion, Überlagerung, Linie, Farbe, Sprache, Erzählungen und Fragmente von Wirklichkeit.
Die Ausstellung wird von den Studenten und Paco Knöller kuratiert.
Sie ist eine Gegenüberstellung der einzelnen, künstlerischen Positionen, die die Werke in einen spannenden Dialog treten lässt und den Betrachter zum vergleichenden Schauen anregt.

Paco Knöller (* 1950 in Obermarchtal, seit 2001 Prof. an der HfK Bremen) zählt zu den wichtigsten Zeichnern seiner Generation. Er studierte von 1972-1978 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und lebt heute in Berlin.


Vernissage am Freitag, dem 09. Juli 2010, 19:00 – 21:00 Uhr
6. August 2010 18 bis 21 Uhr First Friday von Galerien Berlin Mitte
Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Eugen Blume, Leiter Hamburger Bahnhof, Berlin


Foto www.catonbed.de


Foto www.catonbed.de


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weitere Bilder von der Eröffnung FUNKEN unter:
www.catonbed.de -- NEW -- en passant
Webportal der Berliner Kunstszene

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Jul.09th,2010
Vernissage Funken
Studenten von Prof. Paco Knöller (HfK Bremen)


Die Galerie en passant präsentiert unter dem Titel „FUNKEN“ eine Gastausstellung mit Arbeiten von Studierenden der Klasse von Prof. Paco Knöller der Hfk Bremen. Mit dabei sind:
Conor Gilligan, Tobias Heine, Timo Herbst, Janine Klank, Judith Rau, Hannah Regenberg, Matthias Ruthenberg, Norman Sandler, Sebastian Schneider, Bo Su und Anna Roberta Vattes.

Freitag, dem 09. Juli 2010, 19:00 – 21:00 Uhr
Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Eugen Blume, Leiter Hamburger Bahnhof, Berlin


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Jul.02nd,2010
Finissage Kadie Schmidt-Hackenberg: Stadtbild

Zum Abschluss ihrer Ausstellung lädt die Künstlerin
Kadie Schmidt-Hackenberg ein zur Finissage in der Galerie am
Freitag, den 2. Juli um 19:00 Uhr


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May.22nd,2010 - Jul.03rd,2010
Kadie Schmidt-Hackenberg: Stadtbild

In ihrer ersten Einzelausstellung in der Galerie en passant zeigt Kadie Schmidt-Hackenberg Tuschezeichnungen und digitale Collagen zum Thema „Stadtbild“. Dabei geht es der in Hannover lebenden Künstlerin nicht um Ansichten konkreter Metropolen wie etwa New York oder Berlin, sondern um einen Archetypus Stadt.
Ein Thema, dem Kadie Schmidt-Hackenberg bereits seit über zehn Jahren nachspürt und immer wieder neue Impulse abgewinnt. "Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Großstädten, sie erfüllen mich gleichzeitig mit Hoffnung und Frustration. Vielleicht weil ich das Gefühl von Heimatlosigkeit und Unruhe noch nirgends abschütteln konnte.“ Dieses ambivalente Verhältnis zu urbanen Lebensräumen kommt in den Arbeiten der Künstlerin zum Ausdruck und spiegelt sich auch technisch wider:

In den Collagen verschmelzen Zeichnung und fotografische Bildelemente miteinander, so dass verschiedene Wirklichkeitsebenen überlagert werden. Die Zeichnung steht dabei für das Emotionale und Erzählerische und die Fotografie für Rationalität und Beobachtung. Dies entspricht dem Archetypus Stadt, der ebenfalls aus verschiedenen Realitätsschichten besteht.

Die Geschichte der Moderne ist eng mit der städtischen Kultur verbunden. Entscheidende künstlerische Innovationen fanden in Metropolen wie Paris, Berlin oder New York statt. Die Wahrnehmung von Großstadt war und ist bedeutend für die Entstehung von künstlerischen Strömungen, wobei auch Geschwindigkeit, Verkehr, Bebauung zu neuen künstlerischen Ausdrucksweisen inspirierten. Das Phänomen Großstadt fungierte als Motor für die Künste der Moderne (Expressionismus, Futurismus, Neue Sachlichkeit etc.) und ist bis heute Gegenstand vielfältiger künstlerischer Auseinandersetzungen vor allem im Zusammenhang mit der globalen Verstädterung.

Vor diesem Hintergrund wird das eigenwillige, frische und karikaturhafte von Kadie Schmidt-Hackenbergs Stadtbildern deutlich. Ihre Zeichnungen und Collagen atmen eine große Leichtigkeit und sind ganz dem Gefühl oder der Stimmung in einem flüchtigen Augenblick verschrieben. Die Figuren sind keine Porträts sonder eher Typen von Großstadtbewohnern. Da werden Gesichter auf übergroße Augen und Nase reduziert oder Körper zu einer reinen, wie schwerelos wirkenden Konturlinie transformiert. Die Menschen stehen zumeist als stille Beobachter einem dichten architektonischen Konglomerat von Stadt gegenüber, werden davon angesogen oder abgestoßen. Die Stadtfragmente wirken beengt, so als gebe es keine Straßen und Plätze zwischen den Häuseransammlungen, die sich dramatisch zu schichten und aufzutürmen scheinen, mitunter aber auch als reine Luftschlösser erweisen können.

Vernissage am Samstag, den 22. Mai 2010, 19:30 – 21:30 Uhr
Finissage am Freitag, den 2. Juli 2010 um 19:00 Uhr


PDF Newsletter Kadie Schmidt-Hackenberg 2010

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May.22nd,2010
Vernissage Kadie Schmidt-Hackenberg: Stadtbild

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung Stadtbild
von Kadie Schmidt-Hackenberg findet statt
am Samstag, den 22. Mai um 19:30 Uhr.
Die Künstlerin ist anwesend.


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May.14th,2010
Finissage Barbara Kupfer - Malerei

Zum Abschluss ihrer Ausstellung lädt die Malerin
Barbara Kupfer ein zur Finissage in der Galerie am
Freitag, den 14. Mai um 19:00 Uhr


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May.01st,2010 - May.02nd,2010
OPEN WEEKEND extralange Öffnungszeiten

im Rahmen der Galerien Berlin Mitte

Die Galerie en passant beteiligt sich am Galerienwochenende
mit Sonderöffnungszeiten in zahlreichen Galerien Mitte-Nord

Sa., 1. Mai 10:00 bis 19:00 Uhr,
So., 2. Mai 10:00 bis 19:00 Uhr,


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Apr.09th,2010
Vernissage Barbara Kupfer - Malerei

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung
von Barbara Kupfer findet statt
am Freitag, den 9. April um 19:00 Uhr.
Die Künstlerin ist anwesend.


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Apr.01st,2010 - May.15th,2010
Barbara Kupfer - Malerei

Shown works...
Barbara Kupfer (geb.1977) zeigt in ihrer ersten Einzelausstellung in der Galerie en passant neue wie auch ältere Arbeiten aus verschiedenen Themenschwerpunkten. Zu sehen sind kleinformatige abstrakte Farbfeldbilder, architektonische Elemente und Stadtfragmente und ihre neuesten Arbeiten, die sich mit Lichtphänomenen auseinandersetzen.

Barbara Kupfer studierte an der Kunstakademie Münster Freie Kunst, unter anderem bei den inhaltlich und formal sehr unterschiedlich ausgerichteten Professoren Ulrich Erben und Suchan Kinoshita. Bei der aus Tokyo stammenden Suchan Kinoshita war Barbara Kupfer 2009 Meisterschülerin.

In ihren aktuellen Werken befasst sich die junge Malerin mit dem städtischen Lebensraum: Architektonische Funktion und Dysfunktion, institutionelle und private Selbstdarstellung, Ästhetik und Unwirtlichkeit. Ungewohnte Ausblicke auf Häuser, Fassaden, Eingänge, U-Bahn-Schächte und Beleuchtungen rücken in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung und werden aus ihrem eigentlichen Zusammenhang und der Funktion herausgelöst. Neonlichter und Leuchtreklamen, zweckhaft, kühl und vordergründig, setzt sie mit malerischen Mitteln um und erreicht dadurch eine differenzierte Vielfarbigkeit. Die Fragmente bleiben isoliert oder werden neu zusammengesetzt. Ein leicht diffuser, malerischer Hintergrund und das Hinausgreifen der Details über den vorgegebenen Bildraum unterstreichen die scheinbare Beliebigkeit der ausgewählten Elemente und verweigern der herkömmlichen Seherwartung die Möglichkeit der Ein- und Zuordnung. Durch den prozesshaften Charakter der Darstellungen konserviert Barbara Kupfer einzelne Phasen und Techniken des Malens, so dass sie für den Betrachter sichtbar bleiben.
Indem Barbara Kupfer tradierte Sehweisen malerisch hinterfragt und kommentiert, stellt sie dem scheinbar zwangsläufigen Konsum vorgegebener Strukturen und der immensen Bilderüberflutung unserer Zeit eine eigene Interpretation entgegen. Sie will dem Betrachter nichts einreden, ihn nicht überzeugen, sondern bietet ihm Anreize, sich Zeit zu nehmen, genau hinzuschauen und das Uneindeutige zuzulassen.

Vernissage am Freitag, den 9. April 2010 um 19:00 Uhr
Finissage am Freitag, den 14. Mai 2010 um 19:00 Uhr


PDF Newsletter Barbara Kupfer - Malerei

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Mar.27th,2010 - Mar.28th,2010
Workshop Performanceprojekt WHITE MARKET

WORKSHOP mit WHITE MARKET (Claudia Kappenberg, Dorothea Seror und Anne Wodtcke) in der
Galerie am Samstag, den 27.3. und Sonntag, den 28.3. jeweils von 10 bis 17 Uhr mit
abschließender Performance am Sonntag von 17-18 Uhr.


White Market sind performative Aktionen, die in alltäglichem Umfeld stattfinden und mit alltäglichen Materialien und Handlungen temporäre Kunsträume schaffen.

White Market thematisiert die Auseinandersetzung der/des Künstlerkörpers mit der eigenen Marktrelevanz, mit Performance - Kunst als Ware, mit dem eigenen Körper als Material und der eigenen Geste als Form.

Gründerinnen von White Market:
Claudia Kappenberg Performancekünstlerin und Senior Lecturer for Performance and Visual Art (University of Brighton)
Dorothea Seror Performancekünstlerin und Dozentin für Performance (Akademie der bildenden Künste München)
Teilhabende KünstlerInnen:
Anne Wodtcke , Bildhauerin und Performancekünstlerin (München, Platform3)

Im Workshop „White Market“ in der Galerie en passant (Berlin-Mitte) wollen wir uns mit dem Künstlerkörper als Ressource, als Marktwert und Potential beschäftigen.
Wir entwickeln gemeinsam mit den TeilnehmerInnen eine Performance, die als Abschluss des Workshops am Sonntag gezeigt wird.
Unkostenbeitrag: 60 €
Freie Teilnahme für White Market Clubmitglieder! (www.whitemarket.de)

Anmeldung für den Workshop über
Dorothea Seror, email: doro@dorotheaseror.de Tel. 0178-8100335; oder
Anne Wodtcke, email: anne.wodtcke@t-online.de, Tel. 0172-7029418
PDF Workshop White Market


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Mar.27th,2010
VIDEOSCREENING und DISKUSSIONSRUNDE zum Thema
performance_körper_markt_öffentlichkeit


VIDEOSCREENING am Samstag, den 27. März 2010, 19 – 21 Uhr mit Gästen: Adidal Abou-Chamat, Patricija Gilyte, Claudia Kappenberg, Dorothea Seror;
anschließend von 21 - 22 Uhr DISKUSSIONSRUNDE zum Thema performance_körper_markt_öffentlichkeit

Podium:
Manuel Bonik (nightacademy, antialias u.a., Berlin)
Adidal Abou-Chamat (München)
Florian Feigl (performerstammtisch, Berlin)
Patricija Gilyte (München)
Claudia Kappenberg (University of Brighton)
Dorothea Seror (Akademie der Bild. Künste, München)
Anne Wodtcke (platform3, München)


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Mar.26th,2010
Finissage Anne Wodtcke: how long (is) now ?

FINISSAGE am Freitag, den 26. März 2010 19:00 Uhr / Introduction Performanceprojekt WHITE MARKET.



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Mar.06th,2010
Lichtbildervortrag Nana Ziesche: Ladakh

Die Hamburger Fotografin Nana Ziesche stellt Ladakh, ein altes Königreich im indischen Himalaya, vor und gibt einen Einblick in das dortige Leben. In der Hochgebirgswüste haben die Ladakhis einen tibetisch-buddhistisch orientierten Lebensweg gefunden, der jedoch starke Veränderungen in den letzten Jahrzehnten erfahren hat.

Lichtbildervortrag in den Galerieräumen
am Samstag, den 6. März 2010 ab 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

PDF Einladung Nana Ziesche


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Mar.05th,2010 - Mar.27th,2010
Anne Wodtcke: how long (is) now ?

Anne Wodtcke beschäftigt sich auch in ihren aktuellen Arbeiten mit ephemeren, manchmal vor den Augen des Zuschauers oder unter Mitwirkung des Ausstellungsbesuchers entstehenden Skulpturen, die sie meist per Foto oder Video dokumentiert. Von ihr bevorzugte künstlerische Werkstoffe sind - neben dem bereits bekannten Papier und dem eigenen Körper - einfache Gebrauchsgegenstände wie Stühle, Sockel oder Reifenschläuche von LKWs. Dabei gilt ihr Interesse nicht dem Objekt an sich oder seiner individuellen Erscheinungsform sondern vielmehr dem Prozess, der zwischen und mit den Dingen und Menschen stattfindet. Auf konzeptuelle und spielerische Weise wird hier das Thema Skulptur gänzlich neu erfasst.
Die Verschränkung von Raum-Körper und Körper-Raum ist neben Massigkeit, Instabilität und Labilität ein weiterer Aspekt, der an dem neuen Material besonders fasziniert.
Die Künstlerin verleiht dem scheinbar wertlosen Material auf diese Weise eine neue Wertigkeit und Bedeutung und konfrontiert uns zugleich mit seiner gewohnten Konnotation. Im Zeitalter zunehmender Virtualität rückt Anne Wodtcke mit ihren temporären Skulpturen und performativen Interventionen auch den Körper wieder in unser Bewusstsein. Neben der `Rückführung der Skulptur ins Menschliche´ ergeben sich somit in Anne Wodtckes aktuellen Arbeiten vielfältige Bezüge zu gegenwärtigen kulturellen Phänomenen: visueller Konsum und reduzierte Wahrnehmung, Virtualität und Entwertung, Dinghaftigkeit und Körperlichkeit werden kritisch reflektiert.
Zusammen mit der Münchner Performerin und Sprecherin Ruth Geiersberger
(www.verrichtungen.de) richtet Anne Wodtcke während der Eröffnung ihrer Ausstellung am 5. März 2010 die performative Installation `how long (is) now ?´ in den Galerieräumen aus. Ruth Geiersberger liest dazu verschiedene Textauszüge (u.a. aus Heideggers „Der Begriff der Zeit“) und tritt dabei über das Geräuschhafte von Luft und Wort mit Anne Wodtcke in Kontakt... die einzelnen Elemente verdichten sich zu einer umfassenden KÖRPER-LAUT- SKULPTUR.

Ruth Geiersberger bezeichnet ihre Arbeiten als „Verrichtungen“ und erkundet seit Jahren als „Feldforscherin“ Orte, die sich in einem sogenannten "Wartezustand" befinden: an Bahnhöfen, auf Baustellen, im Bunker, in Kirchen, in leerstehenden Läden oder im Zoo... Dabei thematisiert sie insbesondere die Herstellung von Idyllen aber zugleich auch deren Ent-tarnung, Verlust und Absturz.
Interessanterweise zählen Performances, oder besser gesagt performative Phänomene zum Forschungsfeld von Sozial- und Kulturwissenschaftlern. Medial können sie an den Schnittstellen zwischen Privatem und Öffentlichem, Kunst und Leben, Visuellem und Auditivem sowie zwischen den Gattungen Theater, Tanz, Musik, aber auch politischer Aktion, rituellen Praktiken, Neuen Medien und Digitaler Kunst verortet werden. In der bildenden Kunst wird zudem unterschieden zwischen Performance, Aktionskunst und Happening. Dabei, so schreibt Rudolf Frieblig in seinem wegweisendem Essay „Real/Medial: Hybride Prozesse zwischen Kunst und Leben“, sind "die Grenzen zu raumbezogenen Installationen und interaktiven Environments (...) durchlässig, doch in den neueren Aktionen, die den Körper als Handlungsfeld telematischer und netzbasierter Interventionen positionieren, könnte möglicherweise gerade das Insistieren auf der Realität des Körpers ein zentrales Motiv sein." (Quelle: http://www.mediaartnet.org/themen/medienkunst_im_ueberblick/performance)

Derzeit ist zu beobachten, dass die „Blütezeit“ der Performance in den 60er und 70er Jahren zunehmend musealisiert wird und die gegenwärtigen internationalen Strömungen dieser Kunstform mit ihren multiplen Zentren u.a. in Amerika, Deutschland, Asien und der Schweiz im Hinblick auf Inhalte und Strategien immer komplexer werden. Das Berliner Festival „In Transit“ hat sich längst etabliert, in New York fand 2009 erstmals die Biennale „Performa09“ statt. Im Hamburg wird der Studiengang „Master of Arts Performance Studies“ angeboten. Des Weiteren gibt es Netzwerke und Veranstaltungsorte wie z. B. „De Appel“ in Amsterdam, die „Kaserne Basel“ oder den „Performer Stammtisch“ in Berlin, die als Plattform oder Forum für aktuelle Performancekunst fungieren. Gründe genug, dem omnipräsenten Phänomen „Performance“ auch im Rahmen einer Diskussionsrunde am Ende der Ausstellung noch einmal näher auf den Grund zu gehen oder es ganz praxisnah im 2-tägigen Workshop zusammen mit der Künstlergruppe White Market zu erproben.


Vernissage am Freitag, den 5. März 2010 um 19 Uhr.
Performance how long (is) now? von Anne Wodtcke und Ruth Geiersberger um 19.30 Uhr.
Finissage am Freitag, den 26. März 2010 um 19 Uhr / Introduction Performanceprojekt WHITE MARKET
Videoscreening am Samstag, den 27. März 2010, 19 bis 21 Uhr
mit Gästen: Adidal Abou-Chamat, Patricija Gilyte, Claudia Kappenberg, Dorothea Seror -
anschließend von 21 bis 22 Uhr
Diskussionsrunde zum Thema performance_körper_markt_öffentlichkeit /
Gäste: Adidal Abou-Chamat, Manuel Bonik, Florian Feigl, Patricija Gilyte, Claudia Kappenberg, Dorothea Seror u.a.
Workshop mit WHITE MARKET (Claudia Kappenberg, Dorothea Seror und Anne Wodtcke) in der Galerie
am Samstag, den 27.3. und Sonntag, den 28.3. jeweils von 10 bis 17 Uhr
mit abschließender Performance am Sonntag von 17-18 Uhr.

PDF Newsletter Anne Wodtcke - how long (is) now ?

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Mar.05th,2010
Vernissage und Performance Anne Wodtcke: how long (is) now ?

Vernissage am Freitag, den 5. März 2010 von 19:00 – 21:00 Uhr
um 19.30 Uhr: Performance how long (is) now ? von Anne Wodtcke und Ruth Geiersberger



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Feb.26th,2010
ROHR - Gastperformance von Martina Reichelt

Shown works...
Im Wald Rahmen der Ausstellung ROHR von Rémy Mouton und Katharina Krempel gibt die Künstlerin Martina Reichelt eine Gastperformance.

Die Performance findet am Freitag, 26.02. um 20:30 Uhr statt! Kommt zahlreich!


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Jan.15th,2010 - Feb.28th,2010
Rémy Mouton und Katharina Krempel: ROHR

Eine interaktive Installation

Der digitale Prozesskünstler Rémy Mouton wagt im Zusammenspiel mit Katharina Krempel den Schritt aus der Ebene rein virtueller Lebensformen zu einer lebendigen architektonischen Großskulptur.
Ihr scheinbares Rohrgewirr erfüllt triviale Materialien mit Poesie und lädt den Betrachter zum Weiterdenken und -bauen zwischen HupaViridis, CapileaBlondis und TubulusVorax ein.


"Rohre wäre richtiger, es sind mehrere, sogar viele - aber die lateinischen Tier- und Pflanzennamen sind korrekt." Der Grammatikbote
"Wie ein Wald, mit Bäumen, Blüten und Tiefseeorganismen" Nature & Promenade
"Künstliches Leben endlich in Reichweite!" Future Biology
"Ein eklatanter Beweis der Lebendigkeit unserer Branche und deren Komplementarität mit dem Kleinwarenhandel" PVC Weekly
"Der Küchenhaken 'Rohrtigerzahn' wird der Frühlingshit sein" Haushalt Günstig Firmenzeitschrift
"Sogar interaktiv!" Journal of Modern Interfaces
"Viel erfinderischer als alle üblichen Baukasten" SpielMag
"Da juckt es dem Profi in der Rohrzange" Klempnerei Heute
(Text: Rémy Mouton)

Vernissage am 15.01.2010 um 19:00 Uhr
Performance von Martina Reichelt am Freitag, 26.02.2010 um 20:30 Uhr! Kommt zahlreich!

Verfolgen Sie
hier die Vorbereitung der Ausstellung - Sie können sogar Kommentare und Empfehlungen hinterlassen :-)


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Jan.15th,2010
Vernissage Rémy Mouton + Katharina Krempel: ROHR

Die offizielle Eröffnung der Installation von Rémy Mouton und Katharina Krempel findet
am Freitag, den 15. Januar 2010 um 19:00 Uhr statt.
Die Installateure Naturforscher Künstler sind anwesend!


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Jan.09th,2010
Finissage ZWÖLF 2009 mit Galeriekonzert und Präsentation

Die Finissage findet statt
am Samstag, den 9. Januar 2010 von 19 bis 23 Uhr
mit einem reichen Programm:

19:00 bis 20:00 Uhr Begrüßung und Galeriebetrieb
20:00 bis 21:00 Uhr "music for a while" mit Camilla Costa (Mezzosopran) und Sebastian Zitzlaff (Gitarre), Lieder aus Renaissance und Barock
21:00 Uhr kleiner Snack
ca. 21 Uhr 30 , Präsentation gemeinsamer Arbeiten von Martina Reichelt und Remy Mouton


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Dec.04th,2009 - Jan.09th,2010
ZWÖLF2009

Gemeinschaftsausstellung aller 12 Künstler der Galerie

Vernissage am Freitag, den 4. Dezember 2009 ab 19:00 Uhr

Eine Gruppenausstellung in ungewöhnlichem Ambiente.


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Dec.04th,2009
Vernissage ZWÖLF 2009

am Freitag, den 4. Dezember 2009 ab 19 Uhr


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Nov.30th,2009
Zu Gast in der Galerie en passant: Sabine Würich mit dem Kunstprojekt „Der ferne Osten“

Fotoausstellung und Buchpräsentation

Wim Wenders Film Im Laufe der Zeit, der an der innerdeutschen Grenze spielt, war im August 1989 für Sabine Würich der Anlass, eine Reise zu den Originalschauplätzen des Films zu unternehmen. Dann, vor Ort, war die Künstlerin von der totalen Abriegelung des Landes jenseits der Grenze beeindruckt und folgte dieser Sperre zwei Wochen lang.
Nach dem Mauerfall reiste die Fotografin im Laufe von 20 Jahren kreuz und quer durch den neuen Teil der Republik und hielt die bauliche Umgestaltung Ostdeutschlands fest.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht das Dreiecksverhältnis Ort, Mensch, Erinnerung – Orte zur Orientierung im Alltag, verbunden mit Emotionen, die an bestimmte Ereignisse erinnern.

Die Journalistin Christel Wester stellt das Kunstprojekt und das soeben im Kerber Verlag erschienene Buch vor.
Die Künstlerin ist anwesend.


Fotoausstellung und Buchpräsentation:
Montag, den 30.11.2009 um 19 Uhr


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Nov.28th,2009
Finissage Alexandra Schraepler: Raumtransformationen

Zum Abschluss ihrer Ausstellung lädt Alexandra Schraepler ein
zur Finissage in der Galerie am
Samstag, den 28. November um 19:00 Uhr


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Oct.29th,2009 - Nov.01st,2009
Contemporary Art Ruhr 09 in der Zeche Zollverein, Essen

Die Galerie en passant präsentiert Uschi Krempel, Martina Reichelt, Norman Sandler und Sabine Wild auf der

Kunstmesse
Contemporary Art Ruhr 09

in der Zeche Zollverein, Zollverein School,
Gelsenkirchener Straße 181, Essen
vom 29. Oktober - 01. November 2009


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Oct.16th,2009 - Nov.28th,2009
Space Transformation

Shown works...
The photographs show details from urban and spatial contexts. Reproductions are a starting point of artistic transformations. In this connection, the artist's intention lies in the creation of a completely new pictorial world.
By means of photographic distortions and overlays through optic reflection, the original spaces become unclear. Architectural fragments and other urban relicts blur, lose their sharp lines and clearness, begin to move and partially disappear. By looking closely it is recognizable that the photos are compositions of various optical elements. Thus, for example, photo reproductions supplement sections of reality by merging into each other. With regard to aesthetic quality, the synthetic world of images resembles a picturesque language.


Opening at Friday,16th of october at 7 p.m.
Closure at saturday, 28th of november at 7 p.m.


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Oct.16th,2009
Vernissage Alexandra Schraepler: Raumtransformationen

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung von Alexandra Schraepler findet statt
am Freitag, den 16. Oktober um 19:00 Uhr.
Die Künstlerin ist anwesend.


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Oct.10th,2009
Finissage Karin Fleischer: Die Kette der Inspiration

Zum Abschluss ihrer Ausstellung lädt Karin Fleischer
ein zur Finissage in der Galerie am
Samstag, den 10. Oktober 2009 um 19:00 Uhr.


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Oct.08th,2009
Galerie-Konzert Ulrich Maiss (Cello) meets Gunter Pretzel (Viola) !

MicroLaut Gunter Pretzel (Viola) und Ulrich Maiss (Cello) haben ihre Wurzeln in der klassischen Musik. Mit hochentwickelter Spieltechnik erschließen sie bei ihren Exkursionen im Grenzbereich der Klangerzeugung eine neue Ästhetik des Streichinstrumentenspiels. Dem Publikum eröffnet sich das Innere des Klangs und es findet sich in einer weiten, suggestiven und unverbrauchten Welt.

Zu der aktuellen Ausstellung von Karin Fleischer
spielen die Musiker in den Räumen der Galerie am
Donnerstag, den 8. Oktober um 19:00 Uhr


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Sep.25th,2009 - Sep.27th,2009
OPEN WEEKEND

Beteiligung am Messe- und Galerienwochenende
mit Sonderöffnungszeiten in zahlreichen Galerien Mitte-Nord
Fr., 25. September 12:00 bis 20:00 Uhr,
Sa., 26. September 12:00 bis 20:00 Uhr,
So., 27. September 12:00 bis 18:00 Uhr.


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Sep.23rd,2009 - Sep.27th,2009
BERLINER LISTE 2009 im Palais am Tiergarten, Berlin

Die Galerie en passant präsentiert
Karin Fleischer, Christine Keruth und Dorothea Schutsch
auf der Kunstmesse

Berliner Liste 2009
im Palais am Tiergarten,
Reichpietschufer 86, Berlin
vom 24. bis 27. September 2009, 13-21 Uhr.

Eröffnung am 23. September 2009, 18 Uhr.


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Sep.19th,2009
Schreibwerkstatt für dreizeilige Kurzgedichte

Schreibwerkstatt von Ingo Cesaro
in Anlehnung an die traditionellen japanischen Kurzgedichte Haiku und Senryu.

Anmeldeschluss 12.09.2009

PDF Download: Ingo Cesaro: Haiku. Schwarze Kunst

Samstag, den 19. September 10:00 bis 16:00 Uhr


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Sep.18th,2009
Autorenlesung Ingo Cesaro

Ingo Cesaro liest in der aktuellen Ausstellung von Karin Fleischer
aus den neuesten Veröffentlichungen
„30 Jahre Amortisation“ (2009)
„Leicht gegen den Wind gelehnt“ (2009)
„die handvoll haiku“


Cesaro ist Mitglied im VS (Deutscher Schriftstellerverband – ver.di), Europäische Autorenvereinigung DIE KOGGE, Deutsch-Schweizer P.E.N.-Zentrum, Deutsche Haiku-Gesellschaft, NGL Neue Gesellschaft für Literatur Erlangen, Regensburger Schriftstellergruppe International (deren Vizepräsident seit 1997).

Freitag, den 18. September, 19:00 Uhr


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Sep.04th,2009 - Oct.10th,2009
Karin Fleischer: Die Kette der Inspiration.
Es ist Musik zu sehen!


Musik, wie sie mit leuchtenden Pastellenin die
Zeichnung schwingt und reiche Konnotation weckt.
Karin Fleischer zeigt Simultan-Zeichnungen
zu Konzerten von John Cage, Takemitsu,
Sir Willam Walton, Grisey u.a.m.
Sie übersetzt Klänge in Kalligrafie, die die Grenzen
der Sprache überschreitet!


Es ist möglich, aus Punkt und Linie zu lesen, um welche Kräfte es geht!. Zumal wenn noch die Farbe mitspricht: lebensbejahendes Rot, frühlingsspringendes Grün, - heiter oder bedrängend, düster oder licht in der Stimmung.

Das sehen Sie in dieser Ausstellung von Karin Fleischer: energetische Aufzeichnungen, die im Betrachter selbst erfahrene innere Bewegung wecken.


Vernissage: Freitag, den 4. September, 19:00 Uhr
Autorenlesung: Freitag, den 18. September, 19:00 Uhr
Schreibwerkstatt für dreizeilige Kurzgedichte: Sa., den 19. September 10 -16 Uhr
Galerie-Konzert Ulrich Maiss meets Gunter Pretzel: Donnerstag, den 8. Oktober, 19 Uhr
Finissage: Samstag, den 10. Oktober, 19:00 Uhr


Newsletter Fleischer PDF

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Sep.04th,2009
Vernissage Karin Fleischer: Die Kette der Inspiration

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung von Karin Fleischer findet statt
am Freitag, den 04. September 2009 um 19:00 Uhr.
Die Künstlerin ist anwesend.

Season Opening
GALERIEN BERLIN MITTE


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Aug.30th,2009
Exklusiver Filmabend: Maria Mogren's "Berlin - Brunnenstraße"

am Sonntag, den 30. August gegen 21 Uhr nach Einbruch der Dunkelheit
in den Räumen der Galerie
2. Vorführung des Dokumentarfilms
"Berlin - Brunnenstraße"
[45 min.]
von Maria Mogren

Der Eintritt ist frei.


PDF Dokufilm Berlin Brunnenstrasse
Blog Maria Mogren


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Aug.29th,2009
Finissage: VIER VON ZWÖLF- Sommergruppe
+ WELTURAUFFÜHRUNG
von Maria Mogren's "Berlin - Brunnenstraße"


Zum Abschluss ihrer Ausstellung laden die Künster ein
zur Finissage in der Galerie
am Samstag, den 29. August 2009 um 18:00 Uhr.

im Anschluss:
Welturaufführung des Dokumentarfilms
"Berlin - Brunnenstraße"
[45 min.]
von Maria Mogren
gegen 21 Uhr nach Einbruch der Dunkelheit
in den Räumen der Galerie.

Der Eintritt ist frei.

PDF Dokufilm Berlin Brunnenstrasse
Blog Maria Mogren


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Jul.24th,2009 - Aug.30th,2009
vier von zwölf - Sommergruppe en passant 2009

VIER VON ZWÖLF – die Galerie en passant zeigt in ihrer Sommerausstellung die Arbeiten von
Christine Keruth - Malerei, Uschi Krempel – Druckgrafik, Martina Reichelt – Performance und Malerei und Norman Sandler – Ikonotektonik.

In den Leinwänden aus dem noch jungen Jahr 2009 setzt sich Christine Keruth mit der Stadt Venedig auseinander. Der Zyklus beginnt vor ihrer Winterreise der zuvor noch nicht besuchten Stadt, im Zyklus ganz schlüssig „Vorfreude auf V“ bezeichnet. Dananch kommt die Nach-Venedig-Serie, die noch nicht abgeschlossen ist. Gleichwohl gibt es keinen Bruch zwischen Imagination und tatsächlichen Eindrücken.
Beide Phasen liegen dicht beieinander, es überwiegen gebrochene blau-grün-braun-Töne.

Kraftvolle Kompositionen aus dem Zusammenspiel von Fläche und Struktur und Farbe kennzeichnen die Druckgrafik – Radierungen und Siebdrucke von Uschi Krempel.

Eine tänzerische Bewegung ist flüchtig wie der Augenblick. Das was vom Tanz bleibt sind die Erinnerungen in den Köpfen der Zuschauer. Aber welche Spuren hinterlässt der Körper des Tänzers auf den Oberflächen, die er berührt?
Die Arbeiten von Martina Reichelt machen diese Spuren sichtbar. Es sind Abdrücke des Körpers, Bewegungslinien, Bremsspuren, bildhafte Zeichen eines zeitlichen Ablaufs. Es entstehen Bilder, die eine nächste Bewegungssequenz auslösen.
In dem Wechselspiel zwischen Notation und gemalten Momentaufnahmen erhalten die Bewegungen des Tanzes eine neue zeitliche Dimension.

Die heutige Allgegenwärtigkeit, Masse und Vielfalt an reproduzierten Bildern dient Norman Sandler als Grundlage und Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit. Seine Bilder bestehen aus visuellen Zitaten, aus Reproduktionen, die ihm in Magazinen und Zeitungen begegnen. Diese löst er aus ihrem Kontext und überträgt sie mittels Durchschlagpapier in den Bildraum, wo er sie zu komplexen Bildgeflechten verdichtet.

Vernissage: Freitag 24. Juli 2009 um 19:00 Uhr
Finissage: Samstag 29. August um 18:00 Uhr


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Jul.24th,2009
Vernissage: VIER VON ZWÖLF- Sommergruppe

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung der Sommergruppe findet statt
am Freitag, den 24. Juli 2009 um 19:00 Uhr.
Die Künstler Uschi Krempel, Martina Reichelt und Norman Sandler sind anwesend.



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Jul.17th,2009
Finissage Jörg Schmiedekind: Neukölln

Zum Abschluss seiner Ausstellung lädt Jörg Schmiedekind
ein zur Finissage in der Galerie
am Freitag, den 17. Juli 2009 um 19:00 Uhr.


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Jun.12th,2009 - Jul.18th,2009
Jörg Schmiedekind: Neukölln - Stadtfotografie

Das Besondere am Gewöhnlichen

In Berlin wird viel fotografiert - vom klassischen Postkartenmotiv bis zum Touristen-Schnappschuss.
Von der Ausbildung her Architekt, interessiert mich weder das eine, noch das andere. Mir geht es um die Darstellung alltäglicher Orte und ihrer Brüche. Dabei bediene ich mich der Stilmittel der Dokumentarfotografie - wohl wissend, dass Bildausschnitt und Bildaufbau immer eine subjektive Aussage darstellen.

Das Thema Stadtraum und Fotografie beschäftigen mich seit den 1980er Jahren, als mir die Fotografie Bildvorlagen für Fotorealistische Malerei lieferte. Über einen Zeitraum von 2 Jahrzehnten kam es zwar immer nur vorübergehend zu fotografischen Arbeiten, aber in endlosen Erkundungs-Streifzügen durch die Stadt habe ich meinen Blick für die gestaltete Umwelt geschärft. Seit 2005 bin ich verstärkt mit der Kamera unterwegs, um Straßenzüge und Stadtviertel im Bild fest zu halten. Mein Interesse gilt dabei dem Banalen, dem Alltäglichen - nicht dem Spektakulären und Besonderen.

Das Alltägliche wird zum Besonderen: durch sorgfältige Bildgestaltung und die körperliche Abwesenheit der Menschen beginnen die Dinge für sich selbst zu sprechen.
Der Blick wird auf die Bebauung und den von ihr geschaffenen Stadtraum konzentriert - inklusive aller darin befindlichen Utensilien: Schilder, Ampeln, Leuchten, Verteilerkästen, Poller, Autos, Werbung etc.

Diese oft chaotisch und störend anmutende Ansammlung von ‚Gerümpel’ als Bildgegenstand zu akzeptieren, war für mich bei allem Widerstreben als Planer rückblickend eine notwendige Entwicklung, um einen klaren Blick auf die Dinge zu entwickeln und nicht gegen, sondern mit diesen Dingen zu arbeiten. Die eigene Wertung, mit der wir im Alltag alles belegen, muss bewusst gemacht und in Frage gestellt werden, um diese Klarheit zu erlangen.
Alles im Bild ist prinzipiell gleich wichtig - es gibt keine Akzentuierungen durch unterschiedliche Schärfe oder differenziertes Licht. Dies ist der Grund für die bevorzugte Wahl diffuser Lichtverhältnisse; es ist keine Frage der Stimmung.
Herausgelöst aus dem Alltag ermöglicht sich ein subtiler Blick auf den Stadtraum und seine Bestandteile.
Aus den Dingen, geplant oder ungeplant, spricht das unermüdliche und mühsame Streben, sich im Irdischen einzurichten. Mehr noch als der dokumentarische Aspekt ist es das, was mich dabei interessiert und fasziniert.


Die Neuköllnbilder entstanden zwischen Dezember 2007 und April 2008 und zeigen fernab aktueller Schlagzeilen oder besorgniserregender Berichte alltägliche Innenstadtlandschaften als Bühnenbilder, vor bzw. in welchen sich das soziale Leben abspielt. Spekulationen über Wechselwirkungen zwischen Bühnenbild und den in der Regel nicht sichtbaren Akteuren, bleiben dem Urteil und der Phantasie des Betrachters überlassen.

Jörg Schmiedekind

Vernissage: Freitag, 12. Juni 2009 19 Uhr
Finissage: Freitag, 17. Juli 2009 19 Uhr


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Jun.12th,2009
Vernissage Jörg Schmiedekind: Neukölln

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung von Jörg Schmiedekind findet statt
am Freitag, den 12. Juni 2009 um 19:00 Uhr.
Der Künstler ist anwesend.


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Jun.05th,2009 - Jun.07th,2009
Contemporary Art Ruhr - Forum 09 in der Kokerei Zollverein, Essen

Forum und Medienkunst-Messe

Die Galerie en passant präsentiert sich
mit 4 Künstlern auf der
Contemporary Art Ruhr 09


in der Kokerei Zollverein,
Arendahlswiese , Essen

Eröffnung Fr. 5. Juni, 20 Uhr
Messe Sa/So 6. bis 7. Juni 2009, 11-19 Uhr.


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May.15th,2009
Künstlergespräch Uschi Krempel + Martina Reichelt

Anlässlich der Ausstellung mehrspurig2 haben Sie Gelegenheit, Uschi Krempel und Martina Reichelt persönlich kennen zu lernen, sich im Gespräch mit ihrem Werk auseinanderzusetzen und ihr Fragen zu stellen.

Das Künstlergespräch findet am
Freitag, den 15. Mai 2009 um 18:00 Uhr
in der Galerie en passant statt.


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Apr.17th,2009 - Jun.06th,2009
mehrspurig 2

The perception of performative landscapes, generated between the poles of movement, images and space, is the pictorial theme of the exhibition “mehrspurig 2”.
Continuing the project mehrspurig of January 08 the artists Uschi Krempel (print art) and Martina Reichelt (performance and painting) develop their results. Martina Reichelt transfers multi medial fixed traces of her dance performance into landscapes of movement. Her mediia are photography and drawings. The tracks on the floor of the gallery inspire the print art of Uschi Krempel. She decomposes the traces in lines and areas and puts them together in a new context.

The perception of performative landscapes, generated between the poles of movement, images and space, is the pictorial theme of the exhibition “mehrspurig 2”.
Continuing a project of January 08 the artists develop their results in printmaking, performance and painting.


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Apr.17th,2009
Vernissage Uschi Krempel + Martina Reichelt - mehrspurig 2

Shown works...
Die offizielle Eröffnung der Ausstellung von Uschi Krempel und Martina Reichelt findet statt
am Freitag, den 17. April 2009 um 19:00 Uhr.
Die Künstlerinnen sind anwesend.


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Apr.09th,2009
Finissage Matthias Hagemann: Langsame Photographie

Zum Abschluss seiner Ausstellung lädt Matthias Hagemann ein zur
Finissage in der Galerie am Gründonnerstag, den 9. April 2009 um 19:00 Uhr.


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Apr.08th,2009
Camera Obscura Activa !

Ein kleiner Workshop am Mittwoch, den 8. April 2009 um 16 Uhr
in der Galerie zum Pinholephotographie Verstehen, Selbermachen,
Entwickeln und bei einem Glas Wein Besprechen.

Jeder Teilnehmer kann mit einer vorbereiteten Kamera selbst eine Lochkameraaufnahme machen und entwickeln, der Künstler erklärt die Grundzüge der Technik und begleitet den Photospaziergang in Mitte.
Ausklang in der Galerie.

Event im Vorgriff auf den
pinholeday 2009.

Begrenzte Teilnehmerzahl, Unkostenbeitrag 20 Euro,
Anmeldung bis 1.4. per Mail oder Telefon erforderlich
Telefon (030) 70221218 zu den Galerieöffnungzeiten.


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Feb.27th,2009 - Apr.11th,2009
Matthias Hagemann - Slow Photography

Black&White-Photography and a large scale temporary Camera Obscura

Matthias Hagemann faces the metropolis in silence. In his images, the cities pause for a moment, offering time to the photographer. Far away from the hectic pace and noisy crossings, but right in the center of Berlin or Barcelona, the metropolis suddenly seems to attain some peace.
Urban landscapes in Black and White. For a moment, the eye of the camera reveals a deserted street corner, embraced by a smooth light. Then again, the lens climbs up piece by piece, gropes up step by step to the top of a tower and exposes the slow movement of sight to the observer's eye.

For Matthias Hagemann, becoming involved with his camera means showing off each camera's characteristics. In the show, the photographer is presenting different facets of this understanding. Beneath a huge, accessible, temporary Camera Obscura and smaller pinhole images, he shows the so-called 'Analogstitches': Photographs appearing on first sight as a film strip and revealing aspects of the city, step by step. Without haste. Without noise. Cautiously effective: Slow photography.
text: Isabel Kuhl, M.A.

Exhibition 27.02.-11.04.2009

Opening Fri, 27. 2. 2009, 7 - 9 p.m.
Camera Obscura activa ! Wed, 8. 4. 2009, 4 p.m. , workshop, sign up until 1.4
Finissage Thu, 9. 4. 2009 7 - 9 p.m.
PDF Newsletter Matthias Hagemann 27.2.-11.4.2009



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Feb.27th,2009
Vernissage Matthias Hagemann: Langsame Photographie

Die offizielle Eröffnung der Photographie- und Camera-Obscura-Ausstellung von Matthias Hagemann findet statt am Freitag, den 27. Februar 2009 um 19:00 Uhr.
Der Künstler ist anwesend.


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Feb.21st,2009
Finissage Dorothea Schutsch: Im Café

Zum Abschluss ihrer Ausstellung lädt Dorothea Schutsch ein zur Finissage in der Galerie am Samstag, den 21. Februar 2009 um 19:00 Uhr


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Feb.14th,2009
Künstlergespräch Dorothea Schutsch

Anlässlich der Ausstellung Im Café haben Sie Gelegenheit, Dorothea Schutsch persönlich kennen zu lernen, sich im Gespräch mit ihrem Werk auseinanderzusetzen und ihr Fragen zu stellen.

Das Künstlergespräch findet am
Samstag, den 14. Februar 2009 um 16:00 Uhr
in der Galerie en passant statt.




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Jan.16th,2009
Vernissage Dorothea Schutsch: Im Café

Die offizielle Eröffnung der Malerei-Ausstellung von Dorothea Schutsch findet statt am Freitag, den 16. Januar 2009 um 19:00 Uhr.
Die Künstlerin ist anwesend.


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Jan.09th,2009 - Feb.21st,2009
In the café

Shown works...
Dorothea Schutsch
paints what she sees – there are no socially relevant concepts or loud painting effects. The paintings do not impose themselves on someone and on closer view their whole wealth appears: Composition, light and colours open a complex image space in which surprising discoveries are possible.

Following the successful “Bingo” exhibition in autumn 2007 the gallery en passant will show from January 2009 onwards new paintings of the Berlin painter Dorothea Schutsch.

Her current set of paintings
shows the dining area of a café. People cannot be seen, only the constellation of chairs retains their traces. Through a large window light falls into the room and bathes the objects into different atmospheres of colour depending on time of day or weather. They constantly transform the room – partially furniture and architecture can only be noticed as flat colour surfaces. Due to the change of light the objects appear to be alive and they step into relationship with each other.

The light dissolves special structures and chairs unfold an independent existence. Again Dorothea Schutsch creates a unique mixture from abstraction and concreteness, from multilevel colour surfaces and realistic rendition.

Exhibition: 09.Jan. - 21.Feb.2009
Vernissage: Fr, 16.Jan.2009, 19:00
Artist discussion: Sa, 14.Feb.2009, 16:00
Finissage: Sa, 21.Feb.2009, 19:00


Newsletter (PDF)

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Dec.21st,2008
Meet the Artists - zwölf 2008

Zum Jahresende kommen die Künstler der Galerie en passant zusammen zum Kennenlernen und Gespräch mit dem Publikum am Sonntag, den 21. Dezember 2008 von 14 bis 18 Uhr


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Dec.07th,2008
Vernissage zwölf 2008

Mit einem Sektempfang findet die offizielle Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung statt am Sonnag, den 7. Dezember 2008 von 11:00 bis 15.00 Uhr
Die Künstler sind anwesend.



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Dec.05th,2008 - Jan.03rd,2009
zwölf 2008

Shown works...
zwölf 2008
Gemeinschaftsausstellung

Zum ersten Mal präsentiert die Galerie en passant eine Ausstellung aller Galeriekünstler.
Zu sehen ist Neues und Bekanntes, große Formate wie kleine Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Installation, Prozesskunst und Performance von den zwölf Künstlern
Alexandra Schraepler, Christine Keruth, Matthias Hagemann, Jörg Schmiedekind, Dorothea Schutsch, Norman Sandler, Karin Fleischer, Anne Wodtcke, Sabine Wild, Uschi Krempel, Martina Reichelt und Rémy Mouton.


Vernissage mit Sektempfang am Sonntag, 7. Dezember von 11.00 bis 15.00 Uhr
"Meet the artists" am Sonntag, 21. Dezember von 14.00 bis 18.00 Uhr


Einladungskarte als PDF

Preisliste als PDF


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Nov.14th,2008 - Nov.16th,2008
Contemporary Art Ruhr 08 in der Zeche Zollverein, Essen

Die Galerie en passant präsentiert sich mit 5 Künstlern auf der
Kunstmesse
Contemporary Art Ruhr 08

in der Zeche Zollverein, Zollverein School,
Gelsenkirchener Straße 181, Essen
vom 14. - 16. November 2008, 11-19 Uhr.


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Nov.01st,2008 - Nov.29th,2008
"ex Berlin" - European Month Of Photography 2008

Shown works...








This group exhibition presents photographic work by four photographers of the Galerie en passant. Though they have different approaches, they all reveal pictures of urban spaces. The starting point for Matthias Hagemann's pictures is the former border zone in Berlin. Here he has used a camera obscura, with exposure times lasting several minutes, to break through the dimensions of time and space. Sabine Wild likewise focuses on an urban space with political implications: her digitally processed shots of the demolition of the Palast der Republik leave nothing of the symbolic building but a skeleton in space. Jörg Schmiedekind on the other hand conducts photographic forays into the city, capturing everyday places that are easily overlooked because they are bereft of all meaning and overlaid by banal semantic systems. Alexandra Schraepler processes reproductions of architectural shots together with excerpts from reality, linking these media-based and real spaces to create new pictorial worlds on a photographic basis.

Opening on Saturday, November 1st 2008 at 7 pm


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Nov.01st,2008
Anne Wodtcke
AKTION `departure´
am Potsdamer Platz, Berlin


Anne Wodtcke beschäftigt sich in ihrer aktuellen Werkreihe mit ephemeren, manchmal vor den Augen des Zuschauers oder unter Mitwirkung des Ausstellungsbesuchers entstehenden Skulpturen, die sie meist per Foto oder Video dokumentiert. Künstlerischer Werkstoff sind der eigene Körper sowie einfaches, zu Tüten gefaltetes Packpapier von der Rolle. Auf konzeptuelle und spielerische Weise wird hier das Thema Skulptur neu gefasst. Nicht dem Objekt an sich oder seiner individuellen Erscheinungsform gilt das Interesse, sondern den Vorgängen, die zwischen und mit den Dingen und Menschen passieren.
Ungewöhnlich für diese Art der Bildhauerei ist das Material, mit dem die Künstlerin arbeitet. Papier, einem scheinbar wertlosen Material, gibt sie somit eine neue Wertigkeit und Bedeutung und konfrontiert uns mit seiner gewohnten Konnotation. Im Zeitalter zunehmender Virtualität rückt sie mit ihren temporären Skulpturen und performativen Interventionen auch den Körper wieder in unser Bewusstsein. Neben der `Rückführung der Skulptur ins Menschliche´ergeben sich somit in Anne Wodtcke´s aktuellen Arbeiten vielfältige Bezüge zu aktuellen kulturellen Phänomenen wie visuellem Konsum und reduzierte Wahrnehmung, Virtualität und Entwertung, Dinghaftigkeit und Körperlichkeit.
Für den Potsdamer Platz hat sie eine performative Intervention konzipiert, bei der etwa 15 bis 20 Protagonisten mit einer überdimensionalen Papiertüte über Kopf und Körper gezogen die beiden Rolltreppen im Eingangbereich der S-Bahn für etwa 30 Minuten befahren, so dass eine elipsenförmige Groß-Skulptur entsteht, eine lebendige, temporäre Skulptur, in welche die Passanten beim Benutzen der Rolltreppe unweigerlich integriert und somit Teil dieser Aktion werden.

am Samstag 1. November 2008, 11.30 bis 12.00 Uhr
Ort: Potsdamer Platz, Berlin (S-Bahn-Ausgang: Potsdamerstraße/Bellevuestraße,
SONY-Center UG)

PDF Newsletter Anne Wodtcke - AKTION departure

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Oct.29th,2008 - Nov.02nd,2008
BERLINER LISTE 2008 im Haus Cumberland, Berlin

Die Galerie en passant präsentiert sich mit 5 Künstlern auf der Kunstmesse
Berliner Liste 2008

im Haus Cumberland, Stand 36, 2.OG, am Kurfürstendamm 193-194
vom 30. Oktober - 2. November 2008, 13-21 Uhr.

Eröffnung am Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18 Uhr.


Presseinfos zu den Künstlern BerlinerListe08 hier klicken



Aktion departure von Anne Wodtcke am Samstag, 1. November, 11.30 Uhr
Potsdamer Platz, Regionalbahnhof, Zugang SonyCenter / BeisheimCenter


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Oct.10th,2008 - Oct.25th,2008
Anne Wodtcke, sculpture is (e)motion

Anne Wodtcke beschäftigt sich in ihrer aktuellen Werkreihe mit ephemeren, manchmal vor den Augen des Zuschauers oder unter Mitwirkung des Ausstellungsbesuchers entstehenden Skulpturen, die sie meist per Foto oder Video dokumentiert. Künstlerischer Werkstoff sind der eigene Körper sowie einfaches, zu Tüten gefaltetes Packpapier von der Rolle. Auf konzeptuelle und spielerische Weise wird hier das Thema Skulptur neu gefasst.
Nicht dem Objekt an sich oder seiner individuellen Erscheinungsform gilt das Interesse, sondern den Vorgängen, die zwischen und mit den Dingen und Menschen passieren.
Ungewöhnlich für diese Art der Bildhauerei ist das Material, mit dem die Künstlerin arbeitet. Papier, einem scheinbar wertlosen Material, gibt sie somit eine neue Wertigkeit und Bedeutung und konfrontiert uns mit seiner gewohnten Konnotation. Im Zeitalter zunehmender Virtualität rückt sie mit ihren temporären Skulpturen und performativen Interventionen auch den Körper wieder in unser Bewusstsein. Neben der `Rückführung der Skulptur ins Menschliche´ ergeben sich somit in Anne Wodtckes aktuellen Arbeiten vielfältige Bezüge zu aktuellen kulturellen Phänomenen wie visuellem Konsum und reduzierte Wahrnehmung, Virtualität und Entwertung, Dinghaftigkeit und Körperlichkeit.
Bei ihren performativen Interventionen (Live-Aktionen im Innen- oder Außenraum) schafft die Künstlerin aus vertrauten Gegenständen - wie z.B. überdimensionalen Papiertüten - durch kleine Kontextverschiebungen mitunter humorvolle Situationen.

Zusammen mit der Münchner Performerin und Sprecherin Ruth Geiersberger (www.verrichtungen.de) wird Anne Wodtcke am 10. Oktober die Aktion sculpture is (e)motion - eine KÖRPER-LAUT-SKULPTUR - in den Galerieräumen ausrichten.

Ruth Geiersberger liest aus Yoko Ogawas Roman “Liebe am Papierrand” und tritt dabei über das Geräuschhafte von Papier und Wort mit Anne Wodtcke in Kontakt...
...die KÖRPER-LAUT-SKULPTUR verändert sich dabei ständig, ist flüchtig und nur für den Moment...dennoch bleiben Bruchstücke von Geschichten, die in den GedankenRäumen der Besucher zu deren eigenen werden.
Ruth Geiersberger die ihre Arbeiten „Verrichtungen“ nennt, erkundet seit Jahren als „Feldforscherin“ Orte, die sich in einem sogenannten Wartezustand befinden: am Bahnhof, auf Baustellen, im Bunker, in Kirchen, in leerstehenden Läden oder im Zoo...
dabei macht sie sich insbesondere die Herstellung von Idyllen aber auch deren Ent-tarnung, Verlust und Absturz zum Thema.

Vernissage: Freitag , 10. Oktober 2008 , 19 bis 21 Uhr
AKTION sculpture is (e)motion mit Ruth Geiersberger um 19:30 Uhr


PDF Newsletter Anne Wodtcke Oktober 2008

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Sep.20th,2008
Musikalisches Intermezzo mit Sprache und Piano zu "Fenster. Bäume. Räume."

ein abendliches musikalisches Intermezzo in der Galerie.
Präsentiert wird
Fabelhafte Fabeln
von Jean De La Fontaine mit
Uwe Neumann (Stimme)
Jarkko Riihimäki (Töne)

Jean de la Fontaine (1621-1695) ist ein Dramaturg des Lebens. Sein Fabelwerk stellen die Franzosen den homerischen Epen gleich; er selber nennt es „une ample comédie à cent actes divers“, eine weitläufige Komödie in hundert verschiedenen Akten. Im Ganzen sind es 240 Akte in 12 Büchern: die ersten Bücher sind 1668, fünf weitere 1678/79 und das zwölfte 1694 erschienen.
Die aus alten Sammlungen überlieferten Motive goss La Fontaine in die große Form einer klassischen Sprache und verwob sie mit Einsichten und Erfahrungen, die er bei Hofe und in den Pariser Salons unter der absolutistischen Herrschaft Ludwig des XIV. gewann.

Uwe Neumann (Schauspieler) spielte nach seiner Ausbildung an der Berliner Universität der Künste (UdK) an zahlreichen deutschen Bühnen. Daneben widmet er sich in den verschiedensten literarischen Gattungen (von Krimi bis Poesie) der szenischen Lesung und Rezitation und arbeitet als Sprecher.

Jarkko Riihimäki (Pianist) kennt man als vielseitigen und vorurteilslosen Musiker. Als Lied-Pianist ist er u.a. mit dem Bariton Jorma Hynninen aufgetreten. Darüber hinaus hat er mit verschiedenen Musikerkollegen afroamerikanische Musik gespielt und Arrangements für die Gruppe "Rajattomat" erstellt. Seit 2002 lebt er in Berlin und arbeitet als freischaffender Pianist.


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Sep.16th,2008
Künstlergespräch mit Remy Mouton und Dorothea Schutsch

Anlässlich der Ausstellung FENSTER. BÄUME. RÄUME haben Sie Gelegenheit, Remy Mouton und Dorothea Schutsch persönlich kennen zu lernen, sich im Gespräch mit ihrem Werk auseinanderzusetzen und ihnen Fragen zu stellen.

Das Künstlergespräch findet am
Dienstag, den 16. September 2008 um 18 Uhr
in der Galerie en passant statt.



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Aug.13th,2008
Lesung: Karin Fleischer

Anlässlich der Ausstellung FENSTER. BÄUME. RÄUME liest Karin Fleischer "Der Mann mit den Bäumen" von Jean Giono in ihrer Installation WALDSPAZIERZANG.

Karin Fleischer liest Jean Giono am
Mittwoch, den 13. August 2008 um 20 Uhr
in der Galerie en passant.



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Aug.08th,2008 - Oct.04th,2008
Dorothea Schutsch, Karin Fleischer, Rémy Mouton: Fenster. Bäume. Räume.

Shown works...
Nicht nur durch das Fenster blickt Dorothea Schutsch, sondern auch auf das Fenster.
Transparenz, Spiegelungen, Schatten, Farben werden durch die Geometrie des Fensterrahmens strukturiert. Die Beobachtungen der Malerin, ohne jegliche Verzerrung der Realität, bringen den Zuschauer zur Wahrnehmung der Seiten seines Raums, die er normalerweise ignoriert: durchsichtige Fläche der Fensterscheibe, unauffällige Hervorhebung durch den Rahmen, flüchtige Spiegelblicke hinter sich oder in Nebenräume... Und weihen ihn ganz allmählich in eine allgegenwärtige wunderschöne Abstraktion ein.
Ebenso ist für
Karin Fleischer
die genaue, quasi wissenschaftliche Beobachtung der Oberfläche von Buchenstämmen der Ausgangspunkt für einen simultanen Spaziergang in den Raum und in die Abstraktion. Ihre Frottagen auf Japanpapier verbinden die Leichtigkeit gedanklicher Strukturen mit den Chiffren des Wachstum
s
im aufwärtsstrebenden Stamm und der Transparenz des Laubes. Die sanfte Lebendigkeit Ihrer
begehbare
n
Installation "Waldspaziergang" lädt zu tiefer Meditation ein.


Fenster, Bäume und Räume sind bei Rémy Mouton rein virtuell: es sind Darstellungselemente, Datenstrukturen und mathematische Rechnungen im Computer!
Mit diesen abstrakten Mitteln modelliert der Programmierer ganze Teile unserer konzeptuellen Realität. Nicht durch einen Videospiellabyrinth lässt uns seine "digitale Prozesskunst" laufen, sondern durch beliebig viele, die das Programm automatisch im Augenblick generiert. Baumartige Datenstrukturen werden zu Wurzelgewirr, zu Venengebilden, zu abstrakten Lebewesen, die immer wieder neu und anders wachsen und sich bewegen. Für den Zuschauer ein Sprung in die Welt der Ideen durchs Fenster des Bildschirms.

Vernissage am 08.08. 2008 um 20:08 Uhr
Lesung Karin Fleischer
"Der Mann mit den Bäumen" von Jean Giono am 13.08. 2008 um 20.00 Uhr
Künstlergespräch
mit Dorothea Schutsch und Rémy Mouton am 16.09. 2008 um 18:00 Uhr
Galeriekonzert am 20.09. 2008 um 19:00 Uhr


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Aug.02nd,2008
Künstlergespräch mit Christine Keruth

Anlässlich der Ausstellung MALEREI - NEUE ARBEITEN haben Sie Gelegenheit, Christine Keruth persönlich kennen zu lernen, sich im Gespräch mit ihrem Werk auseinanderzusetzen und ihr Fragen zu stellen.

Das Künstlergespräch findet am
Samstag, den 2. August 2008 um 15 Uhr
in der Galerie en passant statt.


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Jun.27th,2008
Vernissage Christine Keruth: Malerei - Neue Arbeiten

Offizieller Empfang und Vernissage in den Räumen der Galerie
am Freitag, den 27. Juni 2008 um 19 Uhr.
Die Künstlerin wird anwesend sein.



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Jun.20th,2008 - Aug.02nd,2008
Christine Keruth ' paintings ' new works

The single exhibition at the en passant gallery presents current works of the Berlin artist. A firework of colors and lines breaks loose on the beholder. Flashing colors of Siena, ultramarine and rose madder join in with graphic sequences to spacious sights.
Christine Keruth's works are inspired by the presence of colorful nuances. Sketchy elements, recently more present in her works, introduce new spheres and underline the plasticity of figures and spatial layering of levels.

Siena 1 epitomizes the breakout of landscapes, lures the observer into the depth accompanied by gestural bodies of lines and contours. The spectator experiences emotional signs of free inspiration developed in an act of gestural and abstract creation.
The single exhibition at the en passant gallery presents current works of the Berlin artist. A firework of colors and lines breaks loose on the beholder. Flashing colors of Siena, ultramarine and rose madder join in with graphic sequences to spacious sights.
Christine Keruth has refined her graphic expression in an argument with the informal. Her works are inspired by the presence of colorful nuances. Sketchy elements, recently more present in her works, introduce new spheres and underline the plasticity of figures and spatial layering of levels.
The works of Christine Keruth originate from a technique of pouring, spilling and flowing of colors creating an incremental sight of translucence and diaphaneity with each layer added.
The emotional application of colors still rests a calculated cultivation of spontaneity. Occasionally topics emerge in the course of the creation, whereas titles emanate from the associative interpretation.
The painting Tango avoids the direct access to the interpretation. Layers of color and sketches hint at a dancing couple rather than formulating it.
Christine Kreuth, born 1962, lives and works in Berlin, Germany.
After museum- and religious-studies and European ethnicity-studies at the Humbold- University and the Freie Universität, both Berlin, she graduated as Master of Arts.
She has been presented at exhibitions in Germany, Belgium, France and the Czech Republic since 1980.


You are sincerely invited to join her on the occasion of the opening of her single exposition Friday, 27th of June, 19:00 hrs at the en passant gallery.

The writer Ulrike Gramann will cite from her work 'Blue transparency' on the 20th of June. 19:00 hrs

Christine Keruth will be available for an exchange of ideas on Saturday, 2nd of August, 15.00 hrs concluding her exposition the following day.


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Jun.20th,2008
Lesung Ulrike Gramann 'Blaue Transparenz', Preview Christine Keruth

Am ersten Tag der Ausstellung gibt es eine Preview und
Lesung am Freitag, den 20. Juni 2008 um 19 Uhr
von Ulrike Gramann mit dem Titel Blaue Transparenz aus eigenen Texten.
Die Malerin ist anwesend.

Die Autorin Ulrike Gramann, * 1961, ist Schriftstellerin in Berlin und Karlsruhe. Ihr Spezialgebiet sind Prosa und Hörspiel, sie arbeitet aber auch im Bereich der Journalistik.

Um pünktliches Erscheinen wird gebeten.


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May.16th,2008
Midissage Norman Sandler: Ikonotektonik

Anstelle der Vernissage wird es zur Ausstellung eine Midissage geben.
Der Empfang findet am Freitag, den 16. Mai um 19 Uhr statt.
Der Künstler ist anwesend.


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May.02nd,2008 - Jun.15th,2008
Norman Sandler: Ikonotektonik

Shown works...
Ikonotektonik heißt die neue Ausstellung von Norman Sandler in der Galerie enpassant.
Dieser Begriff wurde von ihm entwickelt, um seine Arbeiten zu beschreiben. Daraus entstand zugleich der Titel seiner Ausstellung. Sandler konstruiert in seinen Werken vernetzte Bezugssysteme durch Überlagerung, Schichtung und wechselseitiger Durchdringung visueller Zitate.

Als Grundlage und Ausgangspunkt für seine Arbeiten dient Sandler die heutige Allgegenwärtigkeit, Masse und Vielfalt an reproduzierten Bildern, welche im Diskurs zum Thema „Bild“ unter dem Schlagwort „Bilderflut“ diskutiert wird. Sandlers Bilder bestehen aus visuellen Zitaten, aus Reproduktionen, die ihm täglich in Zeitungen und Magazinen begegnen. Diese löst er aus ihrem Kontext und überträgt sie mittels Durchschlagpapier in den Bildraum, wo er sie neu vernetzt. So entstehen aus dem Dialog von vorgefundenen, äußeren (medialen) und seinen subjektiv-inneren (mentalen) Bildern komplexe Bildgeflechte, die auf Diversität und Abweichung basieren und dem Betrachter ein assoziatives Flanieren im Bildraum ermöglichen. Worum es ihm geht, ist das Geflecht selbst, die Inszenierung neuer, unerwarteter Bezugssysteme auf der Grundlage der offiziellen Bild- und Medienstrukturen unserer Zeit.


PDF: Norman Sandler Newsletter 05/2008


Midissage am Freitag, den 16. Mai 2008 um 19 Uhr


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May.02nd,2008 - May.04th,2008
Open Weekend - extralange Öffnungszeiten

Wochenende mit Sonderöffnungszeiten zusammen mit zahlreichen Galerien Mitte-Nord
beteiligte Galerien


Fr., 2. Mai 18 bis 21 Uhr
Sa., 3. Mai, 11 bis 19 Uhr
So., 4. Mai, 11 bis 19 Uhr


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Apr.11th,2008
Künstlergespräch mit Sabine Wild

Anlässlich der Ausstellung AUFRISS haben Sie Gelegenheit, Sabine Wild persönlich kennen zu lernen und sich im Gespräch mit ihrem Werk auseinanderzusetzen und ihr Fragen zu stellen.

Das Künstlergespräch findet am
Freitag, den 11. April 2008 um 19 Uhr
in der Galerie en passant statt.


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Mar.13th,2008 - Apr.26th,2008
Front view – Photographs by Sabine Wild

Shown works...
Sabine Wild’s photographs unmasks the image of New York in that they reveal the view of the basic building structure and the speed inside and outside the facades.

The buildings, fanning out like skeletons, are given a dynamic by the unfocused vertical and horizontal rays of color and thus removed of their tectonics. Deserted streets are transformed into transparent, lucid color spaces.

The photographed blurriness obstructs the visual access and removes the city’s routine appearance from the observer. A comparison of the intimate reality of this metropolis, which is characterized by crowds, noise and bustle and the photographs makes the observer aware of the absence of its residents and the loss of steadfastness of architecture. Sabine Wild contrasts the lack of these elementary components of an urban landscape with a rudimentary structural grid which is permeated by transparent, lucid color spaces.

The result is a sustained tension which is generated by contrasting visual thinking processes: dark, horizontal and vertical lines are juxtaposed with bright colorful elements and disintegrated, picturesque passages are placed adjacent to rigid, graphic tracts.

The photographs oscillate in their aesthetic impact between objectivity and abstraction, speed and static. The blurriness of the New York images focus the perception of one’s own impressions.


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Mar.07th,2008
Finissage mit tönenden Gästen

Am Freitag, 07.03.2008
Um 19 Uhr


In Berlin lebte und wirkte Giovanni Bacigalupo in der Schönhauser Allee, wo seine Orgelfabrik im Parterre des Hintergebäudes untergebracht war. Eine Klangwerkstatt voller kleinster Eilnzelteile, Walzen, Holz- und Metallbearbeitungswerkzeuge, Lochbänder usf., die allein schon überwältigend inspirierend wirkte. Heute finden wir einiges davon im Berliner Musikinstrumentenmuseum und anderen Orgelmuseen in Deutschland verteilt. Wenn man einen Drehorgelspieler nach einer Bacigalupo-Orgel befragt, schwärmt er gleich in den höchsten Tönen: "Das ist der Mercedes unter den Drehorgeln!" Sie haben die Gelegenheit, einige Exemplare der seltenen Gattung mit den so differenziert gesetzten Liedern zu hören. "Mariechen saß weinend im Garten", "Mecki Messer", "Schenk mir doch ein kleines bischen Liebe". Wer kennt schon noch die Texte! Wir haben sie aufgeschrieben!


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Feb.22nd,2008
Gespräch mit Karin Fleischer: Die aktuelle Arbeit im Kontext des Gesamtwerkes

Am Freitag, 22.02.2008
Um 19 Uhr


In Berlin blieb Karin Fleischer lange vor allem durch ihre realistischen (Heinz Ohff) „die Fotografie womöglich übertreffenden“ Farbradierungen bekannt. Nachdem sie bei Sir Anthony Gross den Kupferstich für sich entdeckt hatte, wurde ihre Arbeit jedoch abstrakt. Der Einblick in die vielfältigen Werkbereiche, zu denen das multimediale Projekt "ZwischenZeiten" gehört, das Aquarell-Oeuvre "Himmel über der Erde" sowie Spurenaufzeichnungen und Frottage-Installationen, ist auch eine Vorschau auf nächste Ausstellungen.


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Feb.15th,2008
"Tafeln in der Galerie" (Zum Augen- auch den Gaumenschmaus)

Am Freitag, 15.02.2008
Um 19 Uhr


Haben Sie schon mal gedacht: "In dieser Athmospähre möchte ich eigentlich länger verweilen; nicht nur stehend wie bei Vernissagen, oder bei Vorträgen und Performances"?

Einfach mal den Kunstraum bei gutem Essen erleben, an einer Tafel sitzen, Zeit und Weile haben, angeregte Gespräche führen...!

Jede Ausstellung entfaltet eine eigene Aura. Damit Sie darin verweilen und inspiriert kommunizieren könnnen, werden wir Ihnen in vielen kleinen Gängen Gaumenfreuden servieren, die noch nicht verraten werden.

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Feb.08th,2008
Konzert - Gunter Pretzel: peltzer-pv, viola pur

Am Freitag, 08.02.2008
Um 20 Uhr


Gunter Pretzel (M'PHIL)

Klassische gespielte Viola, auf hohem spielerischen Niveau im Extrembereich der Klangerzeugung.

Jeder Auftritt ein Ereignis, in welchem sich meditative Konzentration mit der Energie des Rock'n Roll verbindet und sie ausreizt bis an die Grenze des Kontrollierbaren.

Das Ganze auf der Basis freier Improvisation - mit viel Verstärkung, aber ohne alle weiteren elektronischen Effekte:

pure viola

www.peltzer-pv.de

Abendkasse EUR 10,-- / EUR 8,--


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Feb.01st,2008 - Mar.07th,2008
Karin Fleischer: Music. Drawn.

Karin Fleischer shows abstract drawings at Galerie en passant in Berlin for the first time in this amplitude.

The recent pastels and tusches reflect music. They live from colour and spontaneous line arrangement: fresh, free pigments for the detection of acoustic messages on lucid Japan-papers. (She adopted the Chinecollé technic from print grafics.) Karin Fleischer draws what she is hearing. For this purpose she visits Concerts, Biennales, Festivals (Ultraschall) featuring contemporary and gregorian music. She creates graphic "al prima" messages from "Im-Klang-Sein" (Being in sound).
She expresses it this way:
„In the same way we are finding structures to represent the visible with brush, pencil or chisel, so we do for the audible: rythm, dynamic, energy and tenderness, as well as power, diversity and silence, find a correspondence in line arrangement, in colour and composition. Contrary to the facing music those structures stay. They get in via the eyes and carry on the impression of the genius of the music."


In his essay „Wo sind wir, wenn wir Musik hören?“ (where are we when we are listening to music) (1993) Peter Sloterdijk writes: "The ear does not know any counterpart, it does not develop a frontal "sight“ to remote objects, because it has "World“ or "Objects“ just to the extent it is in the acoustic event - one could also say: as long as it floats or dives in the aural room ...“

An adventurous path to create pictures from worlds of sounds!


Musicians, composers and dancers have been inspired by her pictures and created their own works. In Bavaria the artist started the Project "ZwischenZeiten“ (TimesInBetween), whose movie about the performance "Dialoge“ (Dialogues) is shown at this exhibition.

In Berlin, Karin Fleischer is known for her realistic, "possibly
surpassing photography“("die Fotografie womöglich übertreffenden“) (Heinz Ohff) colour etchings. After having discovered the copper engraving at Sir Anthony Gross in London, her work became more abstract: with the engraved burr, which overlies printed on the pastous Bütten (hand made paper), started a fascination for pigment and line, which became her works motor. Karin Fleischers drawings and tusches convey the invisible.

The artist invites you on fridays to a banquet at Galerie en passant and the Bacigalupo-Organ's concert, which offer an occasion to socialize at the art-room. The artist will give a talk with insights to her extensive work.



Opening: Friday, February 1st, 2008, 7:00 pm
The artist is present.
Art historien Dr. phil. Sabine Maria Hannesen, from Berlin, is doing the introduction.

Concert: Friday, February 8th, 2008, 8:00 pm
peltzer-pv, pure viola
Gunter Pretzel (Münchener Philharmoniker) creates fascinating sounds in a free improvisation.
Entrance fee EUR 10,-- / EUR 8,--

"Tables in the Gallery": Friday, February 15th, 2008, 7:00 pm
For the pleasure of the eyes and mouth!
Participation EUR 15,-- plus drinks

Artist talk: Friday, February 22th, 2008, 7:00 pm
"Recent works in the context of the complete work"

Closing: Friday, March 7th, 2008, 7:00 pm
Closing with "musicians": Bacigalupo Organs from Berlin.


PDF: Opening speech of Dr. phil Sabine Hannesen, historian of arts (German)

PDF: Karin Fleischer Newsletter 02/2008

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Jan.19th,2008
Performance und Künstlergepräch mit Martina Reichelt & Uschi Krempel

Shown works...
Wegen großes Erfolgs und reger Nachfrage gibt Martina Reichelt am Samstag, 19. Januar 2008 eine zweite Edition ihrer Performance im Rahmen der Ausstellung "mehrspurig"!

Anschließend haben Sie Gelegenheit, Martina Reichelt und Uschi Krempel persönlich kennen zu lernen, sich im Gespräch mit ihrem Werk auseinanderzusetzen und ihnen Fragen zu stellen.


Performance und Künstlergespräch finden am
Samstag, den 19. Januar 2008 um 19 Uhr
in der Galerie en passant statt.


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Jan.11th,2008
mehrspurig - Performance von Martina Reichelt

Am 11.01.2008
Um 19:00 Uhr


Brunnenstr. 169
10119 Berlin
U Bernauer Straße
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Jan.11th,2008 - Jan.26th,2008
Schnitzeljagd - Paper Chase

An exhibition project with Alexander Bühler, curated by Lisa Bosse

You are here is the title of the first work of the cycle made by Swiss artist Alexander Bühler for the exhibition project Schnitzeljagd.
You are here describes an exact geographic position – in this case the Brunnenstrasse, which in recent years has become a synonym for Berlin’s promising emerging art scene. The question “where” has always concerned gallerists and among them are the protagonists, the brave ones and those who go with the flow. There are plenty of gallery miles everywhere. What has been affecting whole quarters and streets has now reached global dimensions – Berlin or New York. Maybe London, Paris probably not and then of course there are the even more exotic destinations like China. Colonialized by art.

For the time being, the Brunnenstrasse is still in a class of it’s own, and, what is even more exciting – it is bringing the big wide world to Berlin, bit by bit.

“Schnitzeljagd”, in English “paper chase”, is a game many might remember from their childhood days. Played in two groups – those who hide something and those who search for it. The idea for the Brunnenstrasse is similar: the curator is the one who hides something, the gallery visitors become the seekers and the works by Swiss artist Alexander Bühler lead the way through the Brunnenstrasse. The works were produced by the artist during a residency in a London gallery, near Vyner Street, another popular and young gallery mile that has many parallels to the Brunnenstrasse. During his residency, the artist produced a new work each day and the works will have been displayed in Brunnenstrasse in exactly this sequence. The artist combines everyday objects with drawings to form collages. Characteristic of each of the works are the small wooden pieces, which can also be read as “hints” during the Schnitzeljagd.

As opposed to a solo exhibition in one of the most popular “art streets” in Berlin, the works by Alexander Bühler are spread across 19 galleries. They position themselves almost like a parasite in the galleries.
To a certain degree this notion reflects my observations and the dynamics I have experienced in the Brunnenstrasse. It must inevitably be noted that those galleries who have opened more recently in Brunnenstrasse, strive to be part of the whole and also to have a slice of the cake. However, so far the co-existence of the galleries has worked well and they all make the most of the common geography. Through conversations I have gained many insights, ranging from sceptical views to unbeatable enthusiasm. Even more interesting was to see how each of the galleries position themselves in terms of one another.

In the beginning I expected about 10 galleries but eventually there were over 20 art spaces. Aside from the established and well-known galleries I came across various concepts and intentions. There is a constant coming and going – but one thing is for sure: the phenomenon Brunnenstrasse is alive and there are still more galleries to come, not only from Berlin.


Schnitzeljagd – paper chase starts January 11, 2008 in the Brunnenstrasse, Berlin.


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Jan.04th,2008 - Jan.26th,2008
Uschi Krempel / Martina Reichelt / Rémy Mouton: mehrspurig

Shown works...
Bewegungsspuren, Spuren von Lebewesen, choreographische Spuren, Tonspuren, Spuren des Körpers, Spuren des Menschen, Wegespuren, Bearbeitungsspuren, Bodenspuren, Spuren im Stein.

Das eigentliche Ereignis ist vergangen und es bleibt ein Abdruck, eine Spur im Material als statisches Zeugnis der Aktion. Die Spur ist das Abbild eines temporären Moments, fixiert in der zeitlichen Dimension. Liest man die Spur, dann kehrt man den Prozess um und rekonstruiert das Ereignis neu in der Phantasie. Löst man die Spur von ihrem Entstehungsprozess ab, so hat man ein neues, eigenständiges Bild.

Jeder der 3 Künstler interpretiert auf seiner individuellen Bild- und Tonspur das Thema in der Januar Ausstellung mehrspurig der Galerie en passant.

Bewegungen hinterlassen Körperspuren im weißen Sand und choreographische Spuren auf der Leinwand bei Martina Reichelt; Bearbeitungsspuren, dokumentiert auf dem Boden der Galerie, sind Ausgangspunkt für Druckgrafiken von Uschi Krempel. Spuren im Stein hätten Rémy Moutons Fossilien und Lebewesen als Erinnerung hinterlassen, wenn sie nicht eine virtuelle und ständig sich erneuernde Schöpfung des digitalen Prozesses seiner Programme wären.

Vernissage und Performance:
Freitag, 11. Januar 2008 um 19 Uhr
Die Künstler sind anwesend.

Performance und Künstlergespräch Martina Reichelt & Uschi Krempel

Samstag, 19. Januar 2008 um 19 Uhr


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Nov.23rd,2007 - Dec.21st,2007
Anne Wodtcke: sculpture is (inter)action

Shown works...
The artist will be present and working live on-site.
Introduction: Susanne Prinz, Berlin

In experimental set-ups she explores the sculptural potential of movements in connection with objects. Her most recent works are an attempt to reinterpret the theme of sculpture in a conceptual and playful manner. While exploring the ideas of ‘happening’, ‘body’, ‘participation’, she reaches out to the farthest limits of the interfaces between action, performance and sculpture. The aspects that she is interest in are the creative sculptural process itself, the things that happen to objects and people when they interact. The materials she uses are paper and her own body, which she integrates as a shape-giving element.


The time scale over which the sculptural action is played out depends on her endurance and on the strength of the material employed. The setting in which the action takes place and the parameters of space and time are the determining factors for the way the process develops. The outcome of the experiment is always open. A typical aspect of these performative sculptures is that the body is often bent into unusual postures; the identifiable features of her face, however, remain hidden; in other words, she remains anonymous.

In her live-actions (in- or outdoor) she sometimes even integrates the visitor.

The edition „SKULPTUR.sein“ is available in the gallery or under www.annewodtcke.de - a real chance for everybody to become a sculpture.


PDF: Anne Wodtcke Newsletter 12/2007


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Oct.30th,2007
gallery concert "Die Goldene 3"
at Matthias Hagemann's "Silent and Loud"


We are proud to present the fantastic duo "Die Goldene 3" from Berlin during Matthias Hagemann's "Silent and Loud" exhibit .
The musicians Koma and Schneider have created a unique way of expression, according to the photographer. Their show includes german dadaistic lyrics and uncommon instruments like bagpipes.

Concert on
tuesday, october 30th 2007, 8pm
at Galerie en passant . Free entrance.


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Oct.26th,2007 - Nov.17th,2007
Matthias Hagemann, Silent and Loud

Shown works...
opening: friday, october 26th 2007, 7pm

Matthias Hagemann presents two new series from his recent residence Barcelona which could not be more contradictory.
But finally, the Camera Obscura works requiem and the Inside - Camera Collage Technique Series fiesta are sharing a very emotional way of photographical expression


For requiem, he shares the deathly silence of the Old City's cemetery through the medium of a pinhole camera. He is fascinated by people's attempts to carve transcendence and pain into stone. The Camera Obscura nestles against the statues, victims of oblivion for almost a century. Every scene is depicted with a dark wreath. A requiem for a bygone epoch of the City. Silent.

To create his fiesta Series, he has allowed himself to be enveloped by the revelling multitudes of Barcelona, using a Bakelite Camera from the Fifties. By means of an Inside - Camera Collage Technique, he has captured the football frenzy of Camp Nou, the timelessness of traditional Old Town celebrations and the simple joys of a carousel ride. Loud.

PDF: Matthias Hagemann Newsletter 11/2007

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Oct.10th,2007
Artist Talk with Dorothea Schutsch

The artist talk take place on Wednesday, October, 10th, 2007 at 7pm.

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Sep.27th,2007 - Oct.20th,2007
Bingo

Shown works...
This painting shows the discovery of women playing Bingo on the Island of Gozo at the Mediterranean. Watching these women from a bird’s eye view have inspired me as a theme for many years.

The figurative moment, the high concentration of each single character, changes of the constellation to each other and the reactions when loosing or winning the gamble are a lasting memory in my mind and constitute the challenge to portray them picturesquely.

The colourfulness of the situation is of course also of great importance for my interest in this observation. Women wearing shabby shorts with flowery tops are sitting - turned away from the blue see - on a big car-park made of concrete and they are only interested in a piece of paper full of numbers hoping to be the lucky one and to take home a bit of money.


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Sep.22nd,2007
Finissage Alexandra Schraepler, 7pm

Shown works...


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Sep.01st,2007 - Sep.22nd,2007
Alexandra Schraepler: Transformation of Urban Spaces

The photographs show details from urban and spatial contexts. In this connection, the focus lies on the one hand on empty spaces which reveal the unfinished, the shapeless and the abandonment and on the other hand, on spaces which show transitions of a condition to another. These motives are a starting point of artistic transformations.

By means of photographic distortions and overlays through optic reflection, the original spaces become unclear. Architectural fragments and other urban relicts lose their sharp lines and clearness, get into movement and partially disappear. By taking a dose look it is recognizable that the photos are compositions of various optical elements. Thus, for example, photo reproductions complete sections of reality by merging into each other. The pictures of this new reality are set together in series of different sequences: diptychs, triptychs and other arrangements. With regard to aesthetic quality, the synthetic world of images resembles a picturesque language.


Through the irritation of conventional perception of space and the sensitization for spaces in the urban contexts, the viewer is confronted to new levels of experience.


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Aug.10th,2007
Artist talk with Rémy Mouton

Shown works...
Rémy Mouton explains live how programming can become an art, which unexpected difficulties appear to this occasion, and how one can force the hazard to always pick beautiful colors. Questions of the audience are welcome!

The artist talk took place on Friday, August 10th, 2007 at 7pm. Here you'll find
the talk as web book (German).

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Aug.03rd,2007 - Aug.25th,2007
moving layers: Rémy Mouton, Uschi Krempel, Martina Reichelt

Opening: Friday, August 3rd 2007, 7pm

Galerie en passant shows on the surfaces of wall, screen, cloth and paper works of three artists - dynamic and static images created by displacing and moving layers on top of each other.

Rémy Mouton – digital process art
Rémy Mouton works with the mysterious means of pure object oriented programming and random generators. Each work of his "digital process art" is a program that creates images, animations or music automatically. To the theme "moving layers" appear appetizing landscapes, live sedimentation on the seaground or just plain abstract art. The viewers enjoy quietly the happening and can with some works even participate to the creation interactively.

Uschi Krempel – print graphics
In Uschi Krempel's _Monoprints based on etching, movements of inks and changes of colors under the press invoke hazard, which lets every print be different from each other. In each picture of the series _Siebdruck (serigraphy) the artist plays with several layers and colors - this talented improvisation lets the viewers free to look for and find forms.

Martina Reichelt – Painting and Performance
The paintings of Martina Reichelt make visible the traces that the dancer leaves in space. Body prints, movement lines, skid marks: images appear that trigger the next move sequence. During the improvisation is created layer after layer a notation of the performance that complements painted snapshots and gives a new time dimension to the movements of the dance.


PDF: Mouton, Krempel, Reichelt Newsletter 08/2007 (German)


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Jul.27th,2007
Finissage Jörg Schmiedekind, 7 p.m.

The artist is present.

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Jun.29th,2007 - Jul.28th,2007
Jörg Schmiedekind: stattmenschen

Vernissage, Freitag, 29.06.07, 19 Uhr

Jörg Schmiedekind hat sich auf die Fotografie von Stadträumen spezialisiert. Jenseits touristischer Schnappschüsse und glatter Postkartenmotive widmet er sich Stadträumen, die als nicht beachtenswert gelten. Mit dokumentarischer Kühle werden diese mitsamt ihrer Möblierung inszeniert.
Die Serie 'stattmenschen' widmet sich der im Stadtbild allgegenwärtigen Werbung. Der plakativ überhöhten Werbewelt wird ihr banaler Alltagshintergrund 1 zu 1 gegenübergestellt. Die gewählten Plakatausschnitte zeigen Menschen; hier ist die Inszenierung besonders spürbar und der Reflex, einen Bezug zum Gesamtbild herzustellen, nur schwer zu unterdrücken. Die formale Gleichberechtigung ist dabei keine Botschaft, sondern eine Einladung zum Spekulieren über Sinn und Unsinn, gut und schlecht, echt und falsch.

PDF: Jörg Schmiedekind Newsletter 07/2007

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Jun.01st,2007 - Jun.23rd,2007
Christine Keruth: ... assoziativ gelockert

Shown works...
Im Juni 2007 zeigt die Galerie en passant Arbeiten der Berliner Malerin Christine Keruth.

Wir nähern uns an:

"Das, was ich weiß, von dem ich aber nicht weiß, dass ich es weiß, beeinflusst mich mehr, als ich weiß."
Milton H. Erickson


Zu Beginn des 20. Jahrhundert prägte Eugen Bleuler den Begriff der assoziativen
Lockerung, um die bei Schizophrenen beobachtete Auflösung von Denkstrukturen zu beschreiben, die von den Betroffenen häufig als schwerer Selbstverlust erlebt wird.
Christine Keruth gibt dieser Begrifflichkeit in ihrer Arbeit eine andere Bedeutung: Durch das bewusst gewählte Verlassen gewohnter Denk- und Handlungsstrukturen und das Zulassen von freien Assoziationen und unbefragten Handlungsimpulsen kann Neues, Überraschendes entstehen.

Vor einigen Jahren entdeckten Forscher ein gigantisches Nervengeflecht im Bauchraum, das dem Großhirn an Komplexität kaum nachsteht. Das sog. Bauchhirn besitzt mehr als 100 Millionen Nervenzellen - mehr als im gesamten Rückenmark zu finden sind. Zudem führen weit mehr Nervenstränge vom Bauch ins Kopfhirn als umgekehrt. 90 Prozent der Verbindungen laufen von unten nach oben. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse begründen die alte Erfahrung, dass oft "der Bauch", also die Intuition, dem Kopf überlegen ist.

Christine Keruth malt aus dem Bauch heraus. Ihr sind Emotion und Spontaneität wichtiger als Perfektion, Vernunft und Reglementierung. Diese Haltung teilt sie mit den Künstlern des Informel.

Am Anfang steht die Entscheidung zu malen, was der Körper malen will. Es ist geronnene Bewegung, hineingetanzt in die leere, unbearbeitete Leinwand. Aber der Körper, in seinem Bewegungsdrang geht über die Leinwand hinaus,
und wir können nur vermuten, was wir sehen würden, wenn die Leinwand über sich hinausginge.

Erst in weiteren Schritten wird das so Entstandene reflektiert und bearbeitet.

PDF: Christine Keruth Newsletter 06/2007

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May.18th,2007
Norman Sandler: Das Picknick – reloaded II

Die Performance Das Picknick – reloaded II ist das Produkt eines künstlerischen Dialogs zwischen Sandra Becker und Norman Sandler - das Produkt der Vernetzung von zwei Positionen, zwei Menschen, zwei Künstlern.

Die Performance findet am

Freitag, den 18. Mai 2007 um 19 Uhr statt.


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May.05th,2007 - May.27th,2007
Norman Sandler: Diverses, poetische Affekte und Meterware

Shown works...
In der Ausstellung Diverses, poetische Affekte und Meterware zeigt Norman Sandler eine Auswahl seiner Collagen in der Galerie en passant.

Seine Arbeiten bestehen aus verschiedensten Materialien, Fundstücken und Zitaten. Diese löst er aus ihrem Kontext, um sie innerhalb des Bildraumes neu zu vernetzen. Bei der Entwicklung dieser Netzwerke folgt er seiner subjektiven, emotionalen Logik.


Norman Sandler setzt die Einzelelemente in ein dialogisches Verhältnis zueinander, so dass ein Sammelsurium an Verweisen und Bezügen entsteht. Sein Thema ist das "Dazwischen", das Geflecht selbst, welches durch Diversität, Komplexität und Paradoxie gekennzeichnet ist. Er sucht eine poetische Gestaltungsform, die sich verbaler Kommunizierbarkeit entzieht und dem Betrachter ein assoziatives Flanieren im Bildraum ermöglicht.

Das Herstellen neuer, unerwarteter Verhältnisse, das Vernetzen und In-Bezug- Setzen bildet nicht nur die gestalterische Grundlage für die Collagen von Norman Sandler, sondern auch für seine Ausstellung insgesamt.

Collageartig vernetzt Sandler in seiner Ausstellung die Kreativität befreundeter Künstler, mit denen er zusammenarbeitet.
Er begreift das Live-Konzert des Chad Schwengler-Trios am Abend der Vernissage ebenso als Teil seiner Ausstellung wie die Performance „Das Picknick – reloaded II“. Diese findet am 18.05.2007 um 19 Uhr statt. Die Performance ist das Produkt eines künstlerischen Dialogs zwischen Sandra Becker und Norman Sandler - das Produkt der Vernetzung von zwei Positionen, zwei Menschen, zwei Künstlern.

Geboren 1981 in Hennigsdorf bei Berlin. Seit 2003 Studium an der Fachhochschule für Kunsttherapie, Kunstpädagogik und Kunst in Ottersberg. Lebt in Bremen.

Die Vernissage findet am

Freitag, den 4. Mai 2007 um 19 Uhr statt.

PDF: Norman Sandler Newsletter 05/2007

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Apr.27th,2007 - Apr.30th,2007
OPEN WEEKEND

Art weekend , special opening hours at various galleries, Mitte-Nord
Fr., april 27th , 2 to 10 p.m.
Sa., Su., Mo., april 28th to 30th, 11 a.m. to 7 p.m.


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Apr.26th,2007
Artist talk with Sabine Wild, fragile worlds, 7 p.m.

The artist is present.

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Apr.06th,2007 - Apr.30th,2007
Sabine Wild: fragile worlds, Childishly Surreal Imagery, child fear

In her photo-series, photographer Sabine Wild shows, in a multi-facetted manner, that fragile worlds are endangered and fleeting worlds.


In „fragile welten I und II” the observer views a childish, female body under water, surrounded by long hair. At first glance, fragile welten I reveals an optimistic constant on the basis of the fine and light colors, when taking the longer view the series begins to become associated with dissolution and disappearance. The impression becomes reinforced in the confrontation with the serial and dark contrast of fragile welten II, which moves in the realms between birth, death and decay. Both series are ascribed to the subject of fragility and endangerment.

Vulnerability and defenselessness, additional synonyms for fragility, are the subject of the series tier.sein. From the full frontal perspective, the series shows cages without animals. The section chosen by the photographer emphasizes the minimized amount of space to which the animal is relegated. These small enclosures reveal the vulnerability and defenselessness of the animals. They have been robbed of their original living space with ropes, tree trunks and shelf-like ledges serving as sleeping spaces and references to their true nature.

The contrary impact of the pictures of the two series can be attributed to their distinctly differing presentations of space. In the series tier.sein, the space is clearly defined and closely delineated due to the fact that the static form of the cage is in the foreground. By contrast, in the series fragile welten I und II the flowing prevails where the human body seems to dissolve into diffuse space.

In her photographs Sabine Wild manages to confront the observer with existential subjects such as determinacy versus dissolution in a haunting and sensitive manner.



Childishly Surreal Imagery

”You have to hurry if you want to see something. Everything disappears.“ (Paul Cézanne)

The eye of the observer fails when it attempts to find sharply-focused images in Sabine Wild’s pictures. This failure is intended; Sabine Wild’s intention is to inspire the observer to turn off their analytical view. Some motifs are, however, immediately recognizable despite the distortion, some remain puzzling. This is not a matter of reproducing reality, but rather one of producing a mysterious atmosphere of dreams and imagination.
“Childishly Surreal Imagery” is an attempt to recall the imagination one had as a child; fairy-tale-like, surreal, wonderful and creepy. Analogous to the fact that recollections can only be vaguely recapitulated, the photographs have been put through a complex process so as to maintain the special effects of the interferences; the photographs were converted into a film, pictures taken of the TV monitor and reworked on a computer. These digital interventions create picturesque effects which transgress the borders between dream, memory and reality.


kind angst
In the series ”kind angst“ Sabine Wild dedicates herself to the subject of childhood fears and nightmares.

In photographic pairs, she shows close-ups of a girl’s facial expressions; these appear unprotected, with an anxious gaze aimed inward toward a recollection hidden from the observer.
The “Zweit-Motive” are intended to demonstrate the impact of intimidation and fear. The combination of the girl’s defenseless and vulnerable aura create a tense atmosphere and cause the switch into a sinister quality.




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Mar.02nd,2007
unglaublich verlockend… (incredibly teasing...)

Celebration of the moving-in to the crude rooms at Brunnenstraße !


----> photos of the event

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Jul.22nd,2006 - Jul.23rd,2006
Auswärtsspiel

Spezialausstellung von Christine Keruth, Ono Ludwig und Sabine Wild
im Holländischen Viertel,
Potsdam


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Jun.02nd,2006 - Jul.30th,2006
transit

Shown works...
Sabine Wild - photography
Matthias Hagemann - Camera Obscura


former gallery rooms
Mommsenstr. 35, 10629 Berlin-Charlottenburg


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May.06th,2006 - May.30th,2006
FNC

Uschi Krempel - Etching , Press work
Lothar Maier & Rémy Mouton - DiGiMö
Jörg Schmiedekind - Photography


former gallery rooms
Mommsenstr. 35, 10629 Berlin-Charlottenburg


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Feb.17th,2006 - Mar.30th,2006
Eine halbe Sekunde Berlin (half a second of Berlin)

Peter Gottwald - photography

former gallery rooms
Uhlandstraße 175, 10719 Berlin-Charlottenburg


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Jan.27th,2006 - Feb.15th,2006
5 vor

Matthias Hagemann: Camera Obscura

former gallery rooms
Uhlandstraße 175, 10719 Berlin-Charlottenburg


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